Gleisbau – Stand 18.07.2017

Weiter geht es mit dem Bohren der Löcher für die Kabel der Stromversorgung. Der Durchmesser des Bohrers entspricht dabei dem Kabeldurchmesser, so dass später kein Schotterkleber durch die Löcher laufen kann.

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Da Eichenholz ziemlich hart ist, vereinfacht Vorbohren das spätere Aufnageln der Gleise.

Zum Vorbohren verwende ich Bohrer mit einem Durchmesser von 0,6 mm. Damit lassen sich die Nägel gut eindrücken, geben aber gleichzeitig noch genügend Halt und Stabilität.

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Messingschrauben sollen später dem Schienenprofil (nach dem Auflöten) am Modulrand etwas mehr Sicherheit geben. Der Schraubenkopf ist leider breiter als der Fuß des Schienenprofils, so dass der Kopf flach gefeilt werden muss. (Alternativ könnte man auch einfach den Kopf absägen.)

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Die Schrauben werden – soweit das möglich ist – dicht am Modulrand, mit einem gewissen Abstand zum später darüber verlaufenden Schienenprofil, ins Holz geschraubt und mit den Lötkolben verzinnt.

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Auf der Unterseite der einzelnen Schienenprofile wird jeweils ein Kabel mit einem Querschnitt von 1,0 qmm angelötet, so dass die Stromzuführung später so gut wie unsichtbar ist.

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Derzeit gibt es keine Gleisnägel, die mir wirklich gefallen!

Zunächst wollte ich die Gleisnägel von Weinert verwenden, jedoch ist die Qualität der Nägel sehr unterschiedlich, so dass ich mich dagegen entschieden habe und meine Gleisnägel „klassisch“ aus normalen Heftklammern 24/6 mit einer Goldblechschere selbst schneide.

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Nach diesen ganzen Vorbereitungen kann nun endlich das Schienenprofil auf die Unterlagsplatten gelegt werden. Das Kabel verschwindet im zuvor gebohrten Loch.

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Die Heftklammern drücke ich mit einer kleinen Spitzzange ein. Durch das Vorbohren geht das Nageln ohne große Kraftanstrengungen von der Hand.

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Am Ende kommt diese zwar recht unkonventionelle Methode dem Vorbild dennoch recht nah. (…abgesehen von der Gleisfarbe. Die Gleisfarbe bei mir entspricht einem befahrenen und verschmutzen Gleis, im Gegensatz zu dem seit Jahrzehnten ungenutzten Gleis in Freital-Potschappel.)

Selbst leicht schräg stehende Nägel sind vorbildgerecht und lassen das Gesamtbild lebendig wirken.

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Die über den Modulrand ragenden Schienenprofile werden mit einer Roco-Säge abgelängt, so dass die Schienenprofile ca. 0,5 mm kürzer als das Modul sind.

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Zum Schluss werden die Nägel noch eingefärbt und gegebenenfalls unschöne Stellen bei den Schwellen nachgearbeitet.

Mit dem Roco-Rubber werden die Schienenköpfe letztlich noch von der Farbe befreit.

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