Planung – Stand 16.11.2016

Das Projekt Schmiedeberg hat sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt – ähnlich wie das Vorbild.

Zunächst wollte ich einfach nur mal schauen was in 1e möglich ist.

Ich war letztlich erstaunt, dass ein „ausgewachsener“ maßstäblich umgesetzter Bahnhof in 1:32 nicht länger als 4,75 m ist!

Die Module passten damit problemlos in mein Auto.

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Die Breite ist zwar etwas kritischer als in der Spurgröße H0, aber insgesamt ist auch in 1:32 etwas machbar.

Angespornt durch das Machbare und die optisch reizvolle Ortsdurchfahrt habe ich zusätzlich versucht die ungeschriebene „Ritterregel“ des FREMO umzusetzen – zunächst noch ohne Kreuzungsgleis. (Anm.: Die Ritterregel besagt, dass Bahnhofsbesitzer die doppelte Länge ihres Bahnhofs – bzw. einfache Länge bei Endbahnhöfen – zusätzlich in Form von Streckenmodulen beisteuern sollten. …aber nicht jeder beim FREMO ist ein Ritter!)

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Damit kein Landschaftsbruch entsteht, ist es sinnvoll die Ortsdurchfahrt mit rund 5,75 m Länge mit einzuplanen und aufzubauen. Bei Platzproblemen kann man sie weglassen.

Ähnliches gilt für das Überholgleis auf der anderen Seite des Bahnhofs von ebenfalls rund 5,75 m Länge, wobei hier aber kein Landschaftsbruch entstehen würde.

Riesa gab letztlich den Ausschlag

In Riesa (35-jähriges FREMO-Jubiläumstreffen, 29.09. – 02.10.2016) habe ich für mich endgültig entschieden das Projekt weiter zu entwickeln und vollständig umzusetzen.
Um die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs auch zukünftig zu gewährleisten soll nun auch das Kreuzungsgleis mit dargestellt werden. Die dazu nötige DKW ist zwar knifflig, aber man wächst ja mit den Aufgaben.
Die Gebäude der Ortsdurchfahrt sollen – bis auf die Kirche (aber wer weiß, vielleicht später diese auch) – komplett umgesetzt werden, also nicht nur angeschnitten.

Gleichzeitig wurde in Riesa der „revolutionäre“ Gedanke geboren die Schmalspur auf 130 cm zu hieven.

Um den Anschuss zur Regelspur nicht zu verlieren müssen entsprechende Rampen her. Damit einher kam die Idee auch noch den Anschluss Straube darzustellen. Dieser liegt vor dem Bahnhof; die Strecke überquert die Rote Weißeritz und fällt um einige Meter bis Schmiedeberg-Naundorf ab.

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Die Aufbauhöhe der Module kann zwischen 111 cm und 130 cm (+/- 2,5 cm) stufenlos variiert werden.

Schmiedeberg, obwohl „nur“ ein kleiner Schmalspurbahnhof, wartet mit vielen Besonderheiten auf, die eine Umsetzung dieses Themas wirklich reizvoll machen.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten: „Das Vorbild ist das beste Vorbild!“

Damit ist aber mit dem jetzigen Planungsstand für mich auch die Grenze des machbaren erreicht und soweit (bis auf Kleinigkeiten) abgeschlossen. Mehr kann ich allein nicht handhaben, lagern, bauen, transportieren, auf- und abbauen und betreiben.

Jetzt geht’s an die Umsetzung!